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FRANZÖSISCHE PHILOSOPHEN IN BERLIN |
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Eric ALLIEZ, Professor an der Akademie der
Bildenden Künste Wien, Lehrstuhl für Ästhetik.
Mitbegründer des Collège International de Philoso-phie,
Gastprofessor an der Universität Wien und an
der Akademie der Bildenden Künste. Eric Alliez ver-steht
die Geschichte der Philosophie als Zeitge-schichte.
Er untersucht die verschiedenen
Zeitauffassungen von Aristoteles, Saint Augustin, bis
zu den Philosophen des Mittelalters. Er versteht sie
als Denkrhythmen, die die historische Zeit und das
Denken der Zeit in Beziehung setzen. |
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| Alain BADIOU, Professor für Philosophie an der
Ecole Normale Supèrieure de Paris (Ulm) und an
der Universität Paris VIII-Vincennes. Dramaturg
und Schriftsteller. Alain Badiou bezieht sich
direkt auf den platonischen Gestus, der allein in
der Lage sei, dem zeitgenössischen Nihilismus
und der postmodernen Sophistik eine Lehre der
Wahrheit und des Seins entgegenzusetzen. |
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Jean BOLLACK, Philologer, Philosoph, Begründer
des philologischen Forschungszentrums in Lille
(1967) und der gleichnamigen Ecole de Lille. In
seinen zahlreichen Veröffentlichungen entwickelt
er einen radikal neuen Ansatz der Analyse von
Texten der griechischen Antike. |
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| Barbara CASSIN, Forschungsleiterin am CNRS
Paris. Barbara Cassin stellt Aristoteles und
Heidegger in zweifacher Perspektive,
philosophisch und philologisch, griechisch
und modern gegenüber. Sie wählt die Sophistik,
um die Effizienz der Sprache aufzuzeigen
und ihr den ontologischen Platz als diskursive
Leistung zuzuweisen. |
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Françoise COLLIN, Schriftstellerin und Philoso-phin
unterrichtet am Collège International de
Philosophie und am Centre parisien d'études criti-ques.
Gründerin und Redakteurin des Revue Les
Cahiers du GRIF, wo sie sich insbesondere zu den
Themen Frauen und Philosophie sowie Hannah
Arendt und Georg Simmel äußert. |
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| Monique DAVID-MENARD, Psychoanalytikerin,
Philosophin, interessiert sich insbesondere für die
Figur der Hysterikerin, wobei sie die geheimen
Brüche des begrifflichen Denkens aufzeigt, eine
spezifisch maskuline Konstruktion zur Leugnung
der Geschlechterdifferenz. |
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Geneviève FRAISSE, Abgeordnete im
Europarat, Philosophin und Historikerin,
Forscherin am CNRS. Geneviève Fraisse interes-siert
sich für die Paradoxa der Französischen
Revolution, die die Universalität der Menschen-rechte
proklamierte und gleichzeitig die Frauen
ausschloß. In diesem Widerspruch entwickelte
sich der Kampf der Frauen um Emanzipation. |
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| Michel GUERIN, Professor an der Universität der
Provence, Schriftsteller und Dramaturg. Michel
Guérin interessiert sich insbesondere für die
Ästhetik, einen Bereich, in dem er zahlreiche
Studien veröffentlicht hat. |
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François JULLIEN, Professor an der Universität
Paris VII-Denis Diderot, Direktor des Instituts
Marcel Granet, ehemaliger Präsident des Collège
International de Philosophie. Der besondere
Beitrag von François Jullien besteht darin, „die
europäische Vernunft umzukehren“ und „auf die
Kategorie des Subjekts zugunsten des Prozesses
zu verzichten“. Betonen, daß der chinesische
Weise nicht auf den abendländischen Denker reduziert werden kann, heißt, die
europäische Vernunft umzukehren. Der Verzicht auf die Kategorie des Subjekts
zugunsten des Prozesses bedeutet, die Obsession des Abendlandes für die
Wahrheit befremdlich zu finden, wo es doch nichts anderes als das Werden gibt. |
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| Robert MAGGIORI, Professor für Philosophie am
Gymnasium François Couperin in Fontainebleau.
Journalist bei der Tageszeitung Libération. |
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